SO HAB ICH MIR DAS NICHT VORGESTELLT ....
SO HAB ICH MIR DAS NICHT VORGESTELLT ....
Thomas Lüttge bleibt mit seinen fotografischen Themen in der Alltagswelt und versucht dennoch in seinen Bildern an die Grenzen dessen zu gehen, was sich greifen und einordnen lässt. Es geht ihm nicht darum – wie in der abstrakten Malerei – das Gegenständliche zu verlassen. Im Gegenteil: das körperhaft Dingliche ist ihm wichtig als sinnliche Erfahrung.
Alte Sehgewohnheiten und Zuordnungen versucht er zu verschieben und weiter zu entwickeln, um zu Überraschungen und neuer Präsenz zu gelangen. Der Betrachter wird herausgefordert und oft allein gelassen, um Zeit zu finden für eine eigene Beziehung zu den Erscheinungen im Bild.
Erwartungen, etwas "Schönes" und "Bedeutsames" gezeigt zu bekommen, werden auf diesem Weg zum Hindernis, denn sie wirken wie eine "heimliche" Bedingung, die bei der Erforschung einzelner Bildwirklichkeiten in jedem Fall stört.
Über seine Arbeiten und die Vorstellungen, die jeder mitbringt, wird Thomas Lüttge mit seinen Gästen sprechen. Es werden weitere Bilder gezeigt, in denen Dinge und Menschen ihren Namen verloren haben.
Alle sind herzlich zu diesem Gespräch eingeladen.


