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Schwarzweiß ist Farbe genug. Die Fotografin Barbara Klemm

Filmvorführung: 18 Mar 2009
Opening: 18 Mar 2009, 19

Schwarzweiß ist Farbe genug. Die Fotografin Barbara Klemm

Vorabpremiere ARTE / HR 2008, 43 Min., Regie: Burghard SchlichtAnschließend Gespräch mit: Barbara Klemm, Fotografin und Burghard Schlicht, FilmautorModeration: Dr. Matthias Harder, Helmut Newton Stiftung Berlin, KuratorEintritt frei, Veranstalter: ARTE und Berliner FestspieleAuch im Jahr 2009 präsentieren der Europäische Kulturkanal ARTE und der Martin-Gropius-Bau in der Veranstaltungsreihe "Kunststücke" im Martin-Gropius-Bau eine Auswahl aktueller Filme zum Thema Kunst und Kultur. Die erste Veranstaltung widmet sich am 18. März der Fotografin Barbara Klemm.Sie ist klassisch, ohne konservativ zu sein. Sie ist eine typische Fotoreporterin, aber ihre Bilder sind voller Poesie: Barbara Klemm, eine der angesehensten Fotografinnen unserer Zeit, eine große Dokumentaristin und zugleich eine Künstlerin von Rang. Ihr fotografisches Werk ist schier unüberschaubar – rund eine Million Negative lagern allein in den Archiven der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die sie rund 45 Jahre lang auf Bilderjagd war. Es entstanden klassische Reportagefotos und Künstlerporträts, zeithistorische Momentaufnahmen und Reisedokumentationen aus aller Welt. Seit Jahrzehnten lebt Barbara Klemm in Frankfurt am Main. Seit kurzem ist sie pensioniert – was sie nicht hindert, weiterhin zu arbeiten, jetzt als freie Fotografin.ARTE hat die vielfach preisgekrönte Fotografin einige Wochen lang mit der Filmkamera begleitet, bei ihrer Arbeit, auf Reisen, z.B. nach Lettland und nach Berlin, bei Begegnungen mit Freunden und Kollegen. Der Film folgt ihren Spuren nach Karlsruhe, wo sie in einer Künstlerfamilie aufgewachsen ist. Die Mutter war Bildhauerin, der Vater Fritz Klemm, ein anerkannter Maler, ist bis heute ihr verehrtes Vorbild. Wenn man sie heute als große Fotokünstlerin feiert, z.B. mit einer umfangreichen Ausstellung ihrer Künstlerportraits in Baden-Baden, wehrt sie bescheiden ab: "Ich habe nie den Anspruch gehabt, Kunst zu machen. Ich habe immer nur geglaubt, eine gute Arbeit machen zu müssen".Der Film von Burghard Schlicht wird am Samstag, 30. Mai 2009 um 17.20 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.