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Der Teufel in uns

Exhibition: 16 Sep 2016 – 19 Oct 2016
Opening: 15 Sep 2016, 19

Der Teufel in uns
Jan Šibík: Ngara, Tansania, 1994

Jan Šibík
"Der Teufel in uns"

Ausstellung: 16. September bis 19. Oktober 2016
Eröffnung: Donnerstag, 15. September, 19 Uhr in Anwesenheit des Fotografens

Eine Ausstellung im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography 2016

Der tschechische Fotoreporter Jan Šibík ist mit seiner Kamera immer vor Ort, wenn sich irgendwo in der Welt politische Konflikte oder humanitäre Katastrophen ereignen. Seine beeindruckenden und vielfach ausgezeichneten Fotografien dokumentieren das Weltgeschehen der vergangenen 20 Jahre.

In Schwarz-Weiß-Fotografien erzählt Jan Šibík vom Ende des Sozialismus in Osteuropa: vom Fall der Berliner Mauer, von der Samtenen Revolution in der
Tschechoslowakei, vom Sturz des Ceaușescu-Regimes in Rumänien. Seine Farb-Aufnahmen aus den 1990er Jahren legen Zeugnis ab von Hungersnöten im Sudan, in Somalia und Äthiopien, von Kriegen in Ruanda oder Tschetschenien. Andere Aufnahmen dokumentieren die zerstörerische Kraft eines Tsunami, den Krieg im Irak, in Afghanistan und Liberia oder das Erdbeben auf Haiti. Neuere Aufnahmen zeigen die Krise in der Ostukraine und Flüchtlinge auf ihrem beschwerlichen Weg nach Europa.

Jan Šibík (*1963) ist einer der bekanntesten tschechischen Reportagefotografen. Er arbeitete viele Jahre mit der Zeitschrift Reflex zusammen. Seine Arbeiten waren auf zahlreichen Ausstellungen in Tschechien, in ganz Europa und in Afrika zu sehen. In Deutschland werden sie erstmals gezeigt. Der Fotograf veröffentlichte bisher die drei Publikationen "Kdyby všechny slzy světa" (1997), "Ďábel v nás" (2001) und "Stories" (2005). Šibík organisierte auch humanitäre Hilfsprojekte für Kinder in Siera Leone (2001) und HIV-Infizierte im ukrainischen Odessa (2005).

Mit freundlicher Unterstützung durch das Außenministerium der Tschechischen Republik und Budweiser Budvar.

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