Samuel Henne »

displacements

Exhibition: 12 May 2017 – 14 Jun 2017
Opening: 11 May 2017, 19

displacements
Samuel Henne, "untitled #04", aus "displacements", Cut-Out und Fine Art Print, 40 x 30 cm (*Ausschnitt), 2016

Samuel Henne
"displacements"

Ausstellung: 12. Mai bis 14. Juni 2017
Eröffnung: Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr

Samuel Henne befasst sich mit materiellen und visuellen Inszenierungsformen von Objekten, mit zentralen Aspekten der Darstellung und Darstellbarkeit von Skulptur und ihrer Transformation ins Bild. Bei seinen neuen Arbeiten setzt sich der Künstler mit Formen musealer Inszenierung von Displays und Vitrinen sowie der Archivierung und bildlichen Erfassung von Skulptur und Objekt auseinander. Im Studio arrangierte, konstruierte Motive werden mittels Setting, Licht- und Farbregie in prägnante, eigenständige Bildkompositionen übersetzt. Wenn Samuel Henne sich im künstlerischen Arbeits- und Bildfindungsprozess vorhandenes Bildmaterial aneignet, es umformt und in neue Kontexte setzt, zeigt sich deutlich auch sein kunst- und kulturhistorisches Interesse. Verhandelt werden grundlegende Fragen der Repräsentation, der Erzeugung von Bedeutung und der Herstellung von Präsenzeffekten.

Freilegen. Ordnen. Verschieben. Etwas zur Erscheinung bringen. Es gibt einen fundamentalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Samuel Henne und den frühen archäologischen Ausgrabungen, deren fotografische Dokumente er u.a. für seine Ausstellung aufgreift, die zuvor in ähnlicher Konstellation im Kunstverein Hildesheim zu sehen war.

Samuel Henne (*1982) studierte Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie und schloss sein Studium als Meisterschüler von Prof. Dörte Eißfeldt ab. Hennes Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem beim Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie und in der Shortlist-Ausstellung des internationalen Weldekunstpreis für Fotografie. Er erhielt den Preis des Kunstvereins Hannover und den Meisterschülerpreis der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, zudem war er Preisträger bei »Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie» und erhielt eine Auszeichnung bei der "Plat(t)form«" des Fotomuseums Winterthur. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen und Präsentationen im In- und Ausland zu sehen.

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