Der Blumenstrauß. Die vergängliche Pracht

Fotografie von den Anfängen bis heute

Exhibition: 17 May 2024 – 14 Jul 2024
Opening: 17 May 2024, 18 – 21

Der Blumenstrauß. Die vergängliche Pracht
Ute Behrend, Florian, aus der Serie Flowers you gave to me, 2024, Fine Art Print, © Ute Behrend, VG Bild-Kunst Bonn, 2024

"Der Blumenstrauß. Die vergängliche Pracht"
Fotografie von den Anfängen bis heute

Ausstellung: 17. Mai bis 29. Juni 2024
Eröffnung: Freitag, 17. Mai, 18-21 Uhr

Anlässlich der düsseldorf photo+ Biennale for Visual and Sonic Media

Der Blumenstrauß als künstlerische Installation, die der Fotografie vorausgeht, steht im Fokus dieser Gruppenausstellung.
Als klassisches Thema des Stilllebens hat der Blumenstrauß seinen Reiz bis in die Gegenwart nicht verloren. Die arrangierten Fotos von Blumensträußen Mitte des 19. Jahrhunderts sind als Vorläufer der inszenierten Fotografie zu verstehen.

Mit diversen fotografischen Positionen wird der Bogen von historischer Fotografie, beispielsweise von Heinrich Kühn, bis hin zu computerbasierter Fotografie von Tim Berresheim gespannt. Anhand dieses Bildsujets wird auch die Veränderung der technischen und inhaltlichen Möglichkeiten von Fotografie aufgezeigt.

Die zeitgenössische "Blumenstraußfotografie" geht weit über die Natur- oder Dokumentarfotografie hinaus. So haben die Fotokünstler in unterschiedlicher Ausprägung die skulpturale, malerische und konzeptuelle Möglichkeit dieses Stilllebens ausgelotet und hinterfragt.

Seit Beginn des 17. Jahrhunderts ist der Blumenstrauß in der Malerei als Stilleben in all seiner arrangierten Pracht gegenwärtig und oft sinnbildlich für die Vergänglichkeit allen Seins dargestellt. Die Fotografie hat die Möglichkeit den Prozess des Vergänglichen zu begleiten, und oft sind es die bereits verwelkten Blumen, die einen besonderen Reiz in der Wirklichkeitswahrnehmung ausmachen. Nichts zeigt die Wirklichkeit frappierender als die Vergänglichkeit.

Ausstellung und Ausstellungskonzeption: Hartmut Neumann

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