18. IBB-Preis für Photographie

Preisträgerausstellung

Exhibition: 17 Jan 2025 – 30 Mar 2025

18. IBB-Preis für Photographie
Lasse Müller, Baking [the] time (2022), Digitaldruck auf Photopapier, auf MDF-Platten / Installation, 18 x 370 x 120 cm

18. IBB-Preis für Photographie
Lasse Müller und Konrad Friedländer

Ausstellung: 18. Januar bis 30. März 2025
Eröffnung: Freitag, 17. Januar, 18 Uhr

Ausstellungsrundgang mit den Künstlern: Mittwoch, 19. Februar, 18 Uhr
Finissage: Sonntag, 30. März, 15–17 UhrDie beiden Preisträger Lasse Müller und Konrad Friedländer (Anerkennungspreisträger) werden anwesend sein und gerne zu ihren Arbeiten informieren.

Eine Ausstellung des Freundeskreises der UdK Berlin | Karl Hofer Gesellschaft e.V.
in Kooperation mit der IBB – Investitionsbank Berlin und der Kommunalen Galerie Berlin.

Der 18. IBB-Preis für Photographie geht an den Künstler Lasse Müller. Eine Anerkennung im Rahmen des Nachwuchsförderpreises erhält Konrad Friedländer. Die Verleihungszeremonie der beiden Künstler mit einer Auswahl der preisgekürten Arbeiten fand am 17. Dezember 2024 im Atrium der Investitionsbank Berlin statt.

Zum diesjährigen IBB-Preis für Photographie beworben hatten sich insgesamt 15 Künstler und Künstlerinnen aus zahlreichen UdK-Fachklassen, die sich mit dem Medium Photographie beschäftigen. Deren Bewerbungen zeugen von großer Diversität heutiger Themen und Techniken.

Die Jury mit Elke von der Lieth, Angelika Platen und Andrzej Steinbach waren bei der Begutachtung der eingereichten photographischen Arbeiten von der ganz überwiegend anspruchsvollen formalen und inhaltlichen Qualität angetan, entschieden sich aber schließlich für zwei herausragende Positionen:
Hauptpreisträger Lasse Müller (Klasse Manfred Pernice) überzeugte mit photographischen Rekonstruktionen historischer Familienbilder sowie konzeptionell durchdachten, dreidimensionalen "Photographie-Gebilden". Konrad Friedländer (Klasse Christine Streuli) erhält den Anerkennungspreis für seine photographische Auseinandersetzung der Beziehung von Kunst und Publikum mit großformatigen Aufnahmen ohne Perspektive.

Die Positionen beider Preisträger beschäftigen sich auf subtile Art und in ganz unterschiedlicher Weise mit dem Medium Photographie. Sehr beeindruckend ist es beiden Preisträgern gelungen, in ihren Positionen die große Wirkungsmacht des Mediums Photographie zu entfalten. Es sind Photoarbeiten, die dem Betrachter eine aktive Auseinandersetzung mit Kunst ermöglichen.

Der "IBB-Preis für Photographie" ist eine gemeinsame Initiative der Investitionsbank Berlin und des Freundeskreises der Universität der Künste Berlin | Karl Hofer Gesellschaft und ist seit 2024 neu mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis beinhaltet eine mehrwöchige Preisträger-Ausstellung, diesmal zu sehen von 18. Januar bis 30. März 2025 in der Kommunalen Galerie Berlin.

Gefördert werden herausragende Studierende und Absolvent:innen der UdK Berlin, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt. Neben der speziellen Förderung junger Künstler:innen soll der Preis generell die Entwicklung zeitgenössischer Photographie dokumentieren.

Die IBB unterstreicht mit diesem im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Wettbewerb ihre Absicht, junge Künstler:innen in Berlin zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kooperation mit der Karl Hofer Gesellschaft und der Universität
der Künste Berlin sowie in 2024 auch mit der Kommunalen Galerie Berlin zeigt zudem die Bedeutung der Photographie im Spektrum der modernen Kunst. Wohl kaum ein anderes Medium als die Photographie eignet sich heute so einzigartig, das Zusammenwirken von Technologie und Kunst transparent zu machen.

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