Berliner Höfe

Zwischen Alltag, Arbeit und Begegnung

Exhibition: 18 Jul 2025 – 18 Jan 2026
Opening: 23 Nov 2025

Berliner Höfe
Ludwig Binder (1928-1980), Hofeinfahrt Kottbusser Straße 6, um 1976, © Stadtmuseum Berlin

"Berliner Höfe – Zwischen Alltag, Arbeit und Begegnung"

Ausstellung: 18. Juli 2025 bis 18. Januar 2026
Eröffnung: Donnerstag, 17. Juli, 18 - 21 Uhr

Ob Wohnhöfe, Gewerbehöfe, Atelierhöfe, Schulhöfe oder Hofrestaurants: Die
Vielfalt der Berliner Höfe erzählt vom Wachstum der Stadt, von Migration,
Nachbarschaft und Zusammenleben. Die Ausstellung beschäftigt sich damit, wie
sie seit dem 19. Jahrhundert Orte des sozialen und kulturellen Austauschs
geworden sind, voller Geschichte und Gegenwart. Höfe stehen dabei beispielhaft
für das städtische Zusammenleben mit all seinen Widersprüchen und sie machen
sichtbar, wie Menschen Raum gestalten. Diese besondere Atmosphäre hat schon
viele Grafiker:innen, Zeichner:innen und Fotograf:innen inspiriert. Die Sonderausstellung zeigt einen Querschnitt ausgewählter Werke.


"Berliner Höfe" präsentiert knapp 100 Fotografien und Grafiken aus der seit 1874
gewachsenen Sammlung des Stadtmuseums Berlin – darunter viele Highlights
wie grafische Arbeiten von Hans Baluschek, Manfred Butzmann, Mathèos Florakis,
Martin Hoffmann, Doris Leue und Heinrich Zille sowie Fotos von Georg Bartels,
Werner Brunner, Manfred Hamm, André Kirchner und Günther Steffen. Ergänzt
werden diese durch künstlerische Arbeiten der Stadtforscher:innen Duygu Örs
und Sinthujan Varatharajah, die eigens für "Berliner Höfe" geschaffen worden sind.
Das Duo setzte sich in Texten, Fotografien, Videos und Ton mit unterschiedlichen
Sinneseindrücken aus Hinterhöfen im Wedding auseinander.

Zudem zeigt die Sonderausstellung eine Auswahl Fotos von Berliner Höfen der
Gegenwart, die das Stadtmuseum Berlin im Rahmen des Foto-Aufrufs "Berlin
jetzt!" gesammelt hat. Insgesamt sind 90 dieser Bilder zu sehen – 40 davon
gerahmt an der Wand und 50 als kleinere Fotokarten. Die Besucher:innen können
diese Karten immer wieder neu arrangieren und somit die Ausstellung
mitgestalten.

Wegen der großen Resonanz – bisher gab es über 1.200 Einsendungen – ist die Laufzeit des Foto-Aufrufs verlängert worden: Fotografie-Begeisterte sind noch bis zum 18. September eingeladen, ihre persönlichen Perspektiven auf Berlins Höfe digital einzusenden. Mit etwas Glück werden diese nicht nur online, sondern auch in der Sonderausstellung selbst gezeigt. Im Oktober werden die gerahmten Fotos in der Ausstellung ausgetauscht. Über diese Internet-
Seite können im Rahmen des Foto-Aufrufs Bilder eingesendet werden: hier

Darüber hinaus präsentieren Junior-Kurator:innen der Refik-Veseli-Schule in
Kreuzberg mit ihrer Mentorin Yella Hoepfner ihre Hof-Geschichten auf insgesamt
fünf Flächen im Museum Ephraim-Palais, darunter vier sogenannte "Freistellen"
der Dauerausstellung "BerlinZEIT" im 1. und 2. Obergeschoss des Museums. Ihre
individuellen Geschichten stehen im Austausch mit Objekten der Sammlung des
Stadtmuseums Berlin.

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