Wasteland
Das Werk von Stefanie Schneider (*1968) bewegt sich zwischen Fiktion und Wirklichkeit. In mehrteiligen, filmstill-ähnlichen Sequenzen inszeniert sich die Künstlerin meist selbst und beschwört mit der geliehenen Ästhetik von überaltertem Polaroidmaterial Erinnerungen an verblasste amerikanische Mythen.
Die Serie "Wasteland" zeigt eine junge Frau, deren Leben durch die Begegnung mit einem jungen Mann aus der Spur geworfen wird. Stefanie Schneider erzählt schnell, konkret und filmisch eine Geschichte von alter Gewohnheit, neuer Lust, von Risiko, Gewalt und Veränderung. "Wasteland" interpretiert den Initiationsritus in die Welt der Erwachsenen ganz neu und lakonisch.
Eröffnung 25. Februar 2006, 20 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim
Einführung: Mark Gisbourne, Kunstkritiker, Kurator und Autor, Berlin



