Die Liebe zum Licht

Fotografie im 20. und 21. Jahrhundert

Exhibition: 20 Jan 2007 – 9 Apr 2007

Die Liebe zum Licht
Chantal Michel, ohne Titel , (aus der Serie "Das historische Gedächtnis mit seiner toten Zeit ist die Zukunft"), 2005, C-Print, 150 x 128 cm, , Privatbesitz.

Die Ausstellung "Die Liebe zum Licht" spiegelt erstmalig und in beeindruckender Bilderfolge den Facettenreichtum in der Auseinandersetzung der Lichtbildner des 21. und 20. Jahrhunderts mit der sowohl künstlerischen als auch materialen Substanz der Fotografie B dem Licht. In den großzügigen Räumen des Museums Bochum sind mehr als 220 Arbeiten 67 internationaler Künstler zu einem, in seiner Multidimensionalität herausfordernden, begehbaren Bild versammelt.

Eben noch hineingezogen in die dramatischen "single-frame-movies" des amerikanischen Granden der Inszenierten Fotografie, Gregory Crewdson, hält der Betrachter vor den von Lucinda Devlin ins Bild gesetzten Abgründen der "Omega Suites" den Atem an; um sich sodann von den affektiv aufgeladenen Daseinssplittern der hierzulande noch zu entdeckenden japanischen Künstlerin Sakiko Nomura gefangen nehmen zu lassen oder der Schönheit des im Wald sich materialisierenden Lichtes zu erliegen.

Neben einem Querschnitt durch die zeitgenössische Szenerie der Fotografie erlaubt die Ausstellung auch einen Blick durch die Zeitläufte: Zeitgenössische Positionen werden klassischen Fotografien gegenübergestellt, Parallelen und Entwicklungen aufgezeigt.

In subjektiv-künstlerischer Sehweise haben die beiden Kuratoren international geachtete und (bisher) verborgen gebliebene Werke der Lichtbildnerei zu einem aspektreichen, eloquenten Bildessay gefügt. Zu den ausgestellten Fotografen zählen Nan Goldin, Candida Höfer, Axel Hütte und Thomas Ruff.

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