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Luc Delahaye (*1962, lebt in Paris) verfolgt, nach jahrelanger erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Arbeit als Kriegsfotograf u. a. für die Bildagentur Magnum, seit ca. 2001 einen bildkünstlerischen Ansatz, der um das Thema des fotografischen Historienbildern kreist. Jedes Jahr entstehen wenige, großformatige Farbfotografien, die an Schauplätzen von Ereignissen internationaler historischer Tragweite aufgenommen werden. In ihrer ästhetischen Qualität gehen sie weit über das übliche Maß journalistischer Bilder hinaus und entheben das zugrunde liegende Ereignis der Schnelllebigkeit der Tagespolitik. Diese Aura zeitloser Schönheit korrespondiert mit dem Grauen und der Banalität weltpolitischer Ereignisse und transportiert Fragen nach den zugrunde liegenden politischen Zusammenhängen in die Räume der Kunst.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 17. Oktober 2006, 18:30 Uhr, laden wir herzlich ein. Es spricht Ulrich Krempel, Direktor.
Dienstag, 21. 11. 2006, 18:30 Uhr
Bildjournalismus ade? Bilder vom Krieg im Museum.
Im Gespräch: Petra Löffler (Universität Regensburg) und Brigitte Werneburg (TAZ Berlin). Moderation: Inka Schube
Mit freundlicher Unterstützung von Antenne culturelle - Niedersachsen



