Das kleine Glück
Foto- und Videotechnik sind für den Künstler Martin Mlecko (*1951) flexible Vehikel, die ästhetisch wie kontextuell besonders anpassungsfähig sind. Ihr Anwendungsspektrum reicht vom Malerisch-Lyrischen über das Atmosphärisch-Dokumentierende bis hin zum Archivierend-Reportagehaften. Die Ausstellung versammelt Filme und Fotoarbeiten aus unterschiedlichen Werkzusammenhängen und reflektiert dabei die menschliche Sehnsucht nach Nähe und Glückseligkeit sowie den Verdacht eines immer währenden Scheiterns. Als präziser Beobachter des Alltäglichen lenkt Mlecko den Blick auf Bekanntes, um gleichzeitig auf das dahinter Verborgene zu verweisen.

