soul and soul 1969 - 1999
Retrospektive des japanischen Fotografen
Japan bildete letzte Woche gerade den Schwerpunkt auf der "Paris Photo", der weltweit bedeutendsten Kunstmesse für Fotografie. Das Haus der Photographie in Hamburg stellt mit Kiyoshi Suzuki (1943 - 2000) einen in Japan hoch geschätzten doch in der westlichen Welt nahezu unbekannten Fotografen erstmalig in Deutschland vor. Der mit 57 Jahren früh verstorbene Suzuki wandte sich bereits in den 1970er Jahren gegen einen objektiven Ansatz in der Fotografie und verband Gefühl mit sozialem Engagement, ähnlich Robert Frank, seinem langjährigen Freund. Die bedeutende Stellung des Buches in der japanischen Fotografie wie sie auch bei Daido Moriyama oder Takuma Nakahira zu finden ist, spiegelt sich auch im Gesamtwerk Suzukis und in der Ausstellungsarchitektur wider. Seine sieben außergewöhnlichen Buchprojekte und materialintensiven Dummys werden in der Ausstellung ebenso zu sehen sein wie rund 160 eindrucksvolle Schwarzweißfotografien.
Eine Kooperation mit der Noorderlicht Photogallery, Groningen.
Publikation:Die Ausstellung wird von einem Buch und einem deutschen Textheft begleitet.
Biographie1943 Geboren in Iwaki City, Amtsbezirk Fukushima, Japan1969 Abschluss am Tokyo College of Photography, Yokohama1969 Debüt mit einer Magazinserie, Tanko No Machi, in The Monthly Camera Mainichi1983 PSJ Shinjin Award (für die Ausstellung/Publikation Tenmaku No Machi: Mind Games)1989 Ina No Kai Award (für die Publikation Yume No Hashiri: S Street Shuffle)1992 Ina Nobuo Award (für die Ausstellung Haha No Umi: Southern Breeze 3)1994 Domon Ken Award (für die Ausstellung/Publikation Shuran No Tani: Finish Dying)2000 Gestorben im Alter von siebenundfünfzig Jahren


