Close To Asia

Exhibition: 8 Jun 2013 – 31 Aug 2013

Close To Asia

,
2010,
von
Leonora Hamill
(*
1978, Paris/Fran
kreich
) einen gerade von Studenten der
Kunsthochschule in Hanoi, Vietnam, verlassenen Raum dar. Der Zeichenraum wird von der
Künstlerin unverändert wiedergegeben. Daraus entsteht eine Atmosphäre des flüchtigen
Verlassens, eine Art Anwesenheit in der Abwese
nheit. Auch diese Arbeit tritt in ihrer Farbigkeit
seh
r zurück und besticht durch die
geometrische Aufteilung und
exakten Fluchtpunkte
. Die Arbeit
gehört zur Serie
Art in P
rogress
, die seit 2008 entsteht und im Jahr 2012 mit dem H.S.B.C.
-
Preis
ausgeze
ichnet wurde.
Die Serie der vier Photoarbeiten
After the West, The Sleepers
, 2011/2012, von
Francesco
Jodice
(*1967, Neapel/Italien
) hingegen zeigt Menschen die verlassen wurden oder verlassen
haben.
Der Titel deutet
den Grund für die Einsamkeit an. Mehr
als den vorhergehenden Arbeiten
obliegt ihnen damit eine Schwere. Die technische Exaktheit der Arbeit steht im Widerspruch zum
Dargestellten. Die abgebildeten Männer erfahren so eine scheinbar ungewollte Aufmer
ksamkeit,
aus der sie sich
zurückzuziehen sche
inen.
Die Künstlerin
Dubravka Vidovic
(
*
1970, Zadar/Kroatien)
zeigt in ihrer Serie
Shukimen
ʼ
s Wall
s
Series
, 2010/ 2011, die Ruinen des historischen Stadtteils Shukimen in Shanghai, China. Der
Stadtteil existiert in diesem Moment bereits nicht mehr, da er
für moderne Wohnbauten, dem
Erdboden gleich gemacht wurde. Die ökonomischen und sozialen Veränderungen des
modernen, städtischen Shanghai fordern neue Architekturen, die die historischen Viertel
verdrängen. Das Video
Waterhouses
, 2010/2011, im zweiten Rau
m widmet sich diesem
Verschwinden des Historischen Gutes in allegorischer Art und Weise.
Die Künstlerin wird im November 2013 ihre zweite Einzelausstellung mit neuen Arbeiten unter
dem Titel
Monte Verita
bei Podbielski Contemporary präsentieren.

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